Mein geomantischer Juli

Mein geomantischer Juli

Im Juli 2017 organisierte Anette Frederking die Herzwerkstatt mit Marko Pogacnik an den Externsteine in Horn-Bad Meinberg. Wir waren ca. 80 Teilnehmer, die sich bei strömendem Regen auf diesem außergewöhnlichen Areal aufhielten. Zu Beginn eröffneten wir unsere Arbeit mit einem großen Schutzkreis am unteren See und baten bei einer Wächteresche um die Erlaubnis, eintreten zu dürfen, mittels eines imaginieren Schlüssels. Es sollte sich zeigen, dass es wesentlich imposantere Orte auf diesem Gelände gab, als die vielbesuchten Externsteine selbst, vor allem die Schleichwege bargen die ein oder andere geomantische Entdeckung. Da wir ja eine wirklich große Gruppe waren konnten wir eine Gaia Touch Übung zum Entfalten der Drachenkräfte machen. Wir bildeten zwei ineinander gegenläufige Kreise und schritten von einem zum anderen, „Ha“, „He“, „Ho“ oder „Hu“ ausrufend. Der Regen prasselte nur so auf uns hernieder, aber der Spaßfaktor war nicht zu verleugnen!

Am See neben den Externsteinen schließlich erzählte uns Marko Pogacnik von der Geschichte dieser außergewöhnlichen Landschaft und dass sie seit Menschengedenken als Projektionsfläche von uns missbraucht wurde. Die besondere Qualität der Externsteine machte sich bei mir als eine Art Pulsieren bemerkbar, voller sprudelnder Lebensfreude und irgendwie aufregend. Ich hatte vorher nicht gewusst, dass dies die Herzqualität des Ortes war. Ich war dem Vorurteil erlegen, dass ein Herzzentrum sich mild und lind anfühlen müsste, geprägt durch meine katholische Erziehung. Dieser Ort hatte aber nichts von stiller Frömmigkeit – er pochte voller Lust auf Leben. Das war erst einmal eine Überraschung für mich. Aber ich muss sagen, dass ich mit dieser Tatsache sehr gut umgehen kann!

Der See wurde erst nach dem 2. Weltkrieg geflutet, da dort ein weiterer Fels abgebaut worden war. Wir nahmen war, dass dieser Ort seine Aufgabe wegen des aufliegenden Wassers nicht mehr erledigen konnte. Mittels einer Gaia Touch Übung, bei der wir bildlich Wasser schöpften, tauchten wir tief in die Uressenz ein und erlebten seitens der ortsansässigen Wesenheiten viel Dankbarkeit dafür. Am nächsten Tag besuchten wir die Quellstadt Paderborn und verankerten unser Erlerntes zum Thema Herz dort in der Erinnerung des Wassers.

Lebensmatrix Zaunreiter Akademie Österreich:

Nur ein paar Tage später ging es dann auf ins Mühlviertel, wo wir uns in der Zaunreiterakademie den Themen des „Urbild Mensch“ und seiner Rolle in der Schöpfung widmeten. Marko Pogacnik hatte uns viel Interessantes über das Thema „Sidhe“ zu berichten, da diese Schwesterzivilisation zu früheren Zeiten dem menschlichen Geschlecht sehr ähnlich gewesen war. Durch die Idee der Materie hatten wir uns von dem Feenvolk (das die Iren auch „Sidhe“ nennen) getrennt, um unsere Evolution durchleben zu können. Da die Erde sich nun wandelt, ist es für unser beider Entwicklung förderlich, den Kontakt zu suchen. Sie sind weiterhin in der Ursprungssphäre, in welcher sie feinstofflich tätig sind. Diesen lichten Körper besitzen wir immer noch aus dieser vergangenen Zeit, Marko Pogacnik nennt ihn den Feenkörper. Wir erlernten Übungen, wie man diesen fühlen kann. Das Besondere an diesen vier Tagen Werkstatt war auch die Möglichkeit, den wunderschönen Steinkreis zu besuchen, der die Lebensmatrix darstellt. Dort sind alle Reiche und Wesenheiten mittels eines Kosmogramms in Stein gemeißelt, die zu Gaia gehören. Eine Geomantiegruppe hat ihn im August 2016 installiert und ich fand es sehr spannend, eine Nacht bei Vollmond darin zu verbringen. Es ist allerdings, das lasse gesagt sein, eine so hohe Schwingungsfrequenz während der Nacht in diesem Kreis, dass es einen durch und durchschüttelte. Ständig war ein Raunen und Wispern und Vibrieren zu hören, das auch körperlich stark fühlbar war. Der Vollmond hat wohl sein Übriges dazu beigetragen. In jedem Fall war es aber eine sehr intensive Erfahrung, in einem aufgeladenen Kraftfeld zu schlafen!

Und wiederum nur eine Woche später legten wir in Kallmünz im Rahmen der „Kulttour“ eine große Lebensmatrix aus, in welcher die vorbeiwandernden Besucher einen Moment innehalten und meditieren konnten. Gleich des wissenden Feldes während einer Systemischen Arbeit war es möglich, die Felder der Lebensmatrix unterschiedlich wahrzunehmen. So ließen sich auf gerade 50 m2 die Elemente, die Elementarwesen, Drachenkräfte, Tier, Pflanze, Feenwelt und Mensch spielerisch begehen und erfühlen. Viele Teilnehmer waren erstaunt, weshalb das funktionierte. Das Wetter war sonnig warm und so hatte uns der Kallmünzer Feuerdrache gehörig durchgeröstet. Diese Kunstinstallation war gut angenommen worden und es ergaben sich interessante Gespräche mit den Besuchern, die von ihren Wahrnehmungen oder Erfahrungen erzählten. Da wir kühle Getränke an unserer Station verkauften, ergaben sich nette Grüppchen von Menschen, die sich über ähnliche Themen austauschten und vernetzten.

One Reply to “Mein geomantischer Juli”

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