Elementare Körperselbst

Elementare Körperselbst

Wenn wir von der Elementaren Welt und deren Wesen sprechen, so meinen wir die beseelte Natur aller Dinge! Denn alles Leben dieser Welt ist sozusagen aus der Substanz der ätherischen Dimension gemacht. Die Idee der Schöpfung manifestierte sich mittels dieser halbstofflichen Frequenz ins Greifbare. Die Elementarwesen waren also empirische Erfinder der Materie. Mit ihren Archetypen konnten sich alle Lebewesen schließlich in diesem Universum erschaffen. Zuerst die Urmaterie, wozu wir die Minerale zählen, dann später Pflanzen und Tiere und schließlich auch der Mensch.
Die Elementarwesen erfüllen unterschiedlichste Aufgaben im Gestalten unserer Welt. Einige sind die Hüter lebenswichtiger Funktionen oder bestimmter Landschaftbereichen, andere arbeiten an Lebenszyklen und sind dem Wandel der Jahreszeiten untergeben. Die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde beschreiben z.B. einige dieser Tätigkeiten. Während die Erdelementarwesen Struktur geben, sind Kräfte des Luftelementes transformierend, Feuerlelement und Wasserelement für Reifungs- und Wachstumsprozesse zuständig.

Da wir aus ebendiesen Ätherkräften bestehen, ebenfalls diesen Lebenszyklen unterliegen und aus diesen Formstoffen gebaut sind, darf es nicht überraschen, dass auch in unserem Körper Elementarwesen schaffend tätig sind. Anfangs ist dieses Modell etwas befremdend, aber wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit geben, dieser Theorie hinterherzuspüren, werden Sie vielleicht die erste Wahrnehmung machen.

Übung zur Wahrnehmung des Elementaren Selbstes: Setzen Sie sich im Schneidersitz auf den Boden und atmen Sie tief in Ihren Bauch ein. Begrüßen Sie ihr Elementarwesen, während Sie die Aufmerksamkeit auf einen Punkt ca. 5 cm über dem Bauchnabel lenken. Dort ist die konzentrierte Präsenz. Berühren Sie den Bereich sanft mit einer Hand und kreisen sie mit einem Finger auf der Stelle. Nach einer Weile halten Sie inne und fühlen Sie hinein. Lassen Sie das Wesen sich entfalten und beginnen Sie einen Dialog mit ihm. Geben Sie sich Zeit für diese neue Bekanntschaft!
Körperselbst integrieren: Eine Hand ruht auf dem Oberbauch. Die andere Hand legen Sie auf ihren Herzbereich und laden sie dort auf. Nun Hände tauschen. Dies schafft eine Verbindung von ihrem persönlichen Selbst zu ihrem Körperselbst.

Wenn sich das Körperselbst meldet, kann sich ein bestimmtes Kribbeln einstellen, welches wir in unserer Kindheit sehr deutlich wahrgenommen haben. Es ist hilfreich, diese Sprache wieder zu erlernen, denn die Kommunikation mit dem Körper verhilft uns zu psychischer und physischer Gesundheit. Wie kann das sein?

Zellintelligenz
Unser Gehirn schöpft aus einem riesengroßen Potenzial, welches wir zu einem kleinen Prozentsatz nutzen! Wenn wir uns nämlich unseren Signalen zuwenden würden, könnten sich diese Schaltzentralen wieder vernetzen. „Positives Denken“ ist kein leeres Modewort aus den 90ern, es beinhaltet viele wissenschafliche Erkenntnisse auf dem Gebiet der Hirnforschung. Die Ausschüttung von Glückshormonen wird hierbei immer gerne angeführt. Das ist aber nur ein kleiner Teil!
Die Hinwendung an das Körperselbst bezeichne ich hier einmal als diese „Wiedervernetzung“.
Damit öffnet sich uns eine riesige Tür für Lern- und Erfahrungsprozesse! Wir haben sehr wohl Einfluss auf unser Wohlgefühl, auf unsere Gesundheit! Würden wir mit unserem Körperselbst kommunizieren, könnten wir viel über uns selbst lernen! Wir wählten beispielsweise instinktiv die für uns verträgliche Nahrung, zum richtigen Zeitpunkt, und würden vollständig und gründlich verdauen. Die richtigen Menschen wären um uns, mit denen die „Chemie“ stimmt, und wir erhielten somit unsere Energie. Wir könnten negative Gedanken früher erkennen und loslassen, ehe sie sich als Spannung in unserem Körper festsetzen oder als Dauerbelastung Adrenalin ausschütten..
Gehen wir so oft wie möglich mit unseren Impulsen und im eigenen Körperrhytmus, können alle Prozesse optimal abgeschlossen werden. Und da unsere Existenz immer nach Gesundheit und Heilsein strebt, dürfte klar werden, um was sich unser Körper zuerst kümmern würde.
Dies war der wissenschaftliche Erklärungsversuch. Diese Sequenz ist für viele eine wichtige Grundlage, um sich dann den anderen Phänomenen besser zuwenden zu können.

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