Gaia Touch am Mausberg

Gaia Touch am Mausberg

Mitte Oktober waren wir mit einer Gruppe von 13 Personen unterwegs zu einer Exkursion an einem regional bekannten und beliebten Wallfahrtsort, dem Mausberg in Hahnbach. Ein langer Kreuzweg säumt den steilen Berganstieg mit imposanten Baumalleen hinauf zu der Barockkirche, die auf einem kleinen Plateau vor einem dunklen kleinen Waldgebiet am Berg liegt. Ich hatte mir wie immer vorab wenig Information geholt, um möglichst unvoreingenommen agieren zu können und hatte den Ort nachts besucht und dann an einem Vormittag zum Meditieren. Mir wurden die Orte gezeigt, an denen wir unsere Gaia Touch Übungen machen sollten, aber mehr wurde mir nicht offenbart. Am Tag der Wanderung war ich schon einige Stunden vorher meditierend an den Felsen, die mitten aus dem Berg herausragten. Ein Raunen und Wispern umgarnte den Ort, Laub fiel schwingend von den Bäumen und von überall her war ein stetiges Prasseln zu hören. Ich konnte die Eicheln direkt von den Bäumen fallen sehen. Nach vielen Jahren in der Natur hatte ich so ein Schauspiel noch nie beobachtet.

Auf einer Lichtung ließen wir uns von den Sonnenstrahlen liebkosen, die für Mitte Oktober so heiß waren, dass alle zu schwitzen begannen. Bevor wir einige Wahrnehmungsübungen machten, erklärte ich den Teilnehmern das Modell des Mehrdimensionalen Raumes, damit alle auch mental auf das Kommende eingestellt wären und so waren wir nach mehreren Gaia Touch Übungen gut eingestimmt. Um in das Naturheiligtum zu treten, baten wir um einen Schlüssel, der den Teilnehmern auch gewährt wurde. Der große Steinfelsen im Wald begrüßte uns mit zarten Sonnenstrahlen, die schräg durch das Astwerk schienen und wir betraten den Berg mit einer Gaia Touch Übung. Als wir nach dieser bewegenden Erfahrung wieder im dunklen Schoß des Waldes angekommen waren, waren wir lange Zeit sehr schweigsam. Um uns herum raunte und zischte es, alles wollte unsere Aufmerksamkeit.  Die Eicheln prasselten unaufhörlich herab. Ein alter Platz voller Weisheit, voller Schönheit und Macht auf dessen Felsen drei Bäume wie Kronen standen, die ich nicht bemerkt hatte. Nach einer langen Zeit des ehrfürchtigen Schweigens besprachen wir unsere Empfindungen. Es war spürbar, dass der Ort sich jedem in seiner Weise offenbart hatte und dass es noch etwas zu tun gab. Wir waren uns einig, dass er eine wichtige Aufgabe im Landschaftsgefüge innehatte und gesehen werden wollte. Also projizierten wir unsere Gefühle, unsere Gedanken, unser Wissen der letzten Stunden in die Welt und ließen von unseren Handflächen diese Informationen lesen. Dieser Tag in der goldenen Herbstsonne war für uns alle sehr berührend und beglückend und es gibt noch viele ähnliche Ort in der Oberpfalz, die gesehen werden möchten.

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